Anno 1577: Sensationelle Handschrift eines sehr berühmten dt. Rechtsgelehrten!

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Verkäufer: erfolgsgebot (192) 100%, Artikelstandort: Budapest, Versand nach: Worldwide, Artikelnummer: 173634458023 Anno 1577: Sensationelle Handschrift eines sehr berühmten deutschen Rechtsgelehrten! Achtung: Ich muss diese wundervolle Handschrift in Ebay erneut anbieten, weil das letzte Mal ein Spaßbieter die Auktion heimsuchte.Ich mache ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ich derartige Spaßvögel, ohne weitere Umschweife Ebay melde, so, wie ich es auch in diesem Fall tat.Es kann nicht angehen, dass ein ehrlicher Käufer zum Narren gehalten wird. Das ist doch kein Kinderspielplatz hier! Vorliegende Handschrift ist sehr wichtiger Bestandteil deutscher Rechtsgeschichte.Der Autor Prof. Dr. Balthasar Klammer (1504-1578) war Kanzler des Herzogs in Celle und fungierte ebenso als fürstlicher Anwalt.Sein Bekanntheitsgrad war selbst zu Lebzeiten enorm! Verantwortlich dafür, war ein Werk, welches seinem Sohn Otto zugedacht war, welcher als "Nichtjurist", Amt und Gericht in Medingen in der Nähe von Lüneburg erhielt und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war.Es sollte lediglich dazu dienen, dem ungeübten Sohn, in klarer Sprache, bei seiner neuen Position eine Hilfe zu sein. Im Vorwort erwähnte der Vater, dass dieses Werk auch niemals gedruckt werden soll.Um dem Sohn die praktische Arbeit als Richter zu erleichtern, hat Balthasar Klammer — wie er in der Vorrede schreibt -"aus vielen rechtbuchern einen auszug gemacht undt die gemeine sachen undt hendel, so teglich in gerichten ... undt was in denselbigen recht ist, in diß kleine buch zusamengezogen undt in sonderliche titel geteilt, undt was bey jeder materi notig zu wissen ist, gesatzt" Da das Werk privaten Zwecken zu dienen bestimmt war und nach der Vorstellung Klammers auch nicht veröffentlicht werden sollte, gab es keine Quellenangabe, welche sich aber nun nachweislich in dieser Handschrift befindet.Vornehmlich wollte Klammer seinen Sohn mit Hilfe des Kompendiums befähigen, sich vom Rat gelehrter Juristen unabhängig zu machen; seine Vorrede beginnt daher mit folgenden Worten: "Freundtlicher, lieber sohn, Ich habe aus langer erfarung, daß diejennigen, so nicht studirt haben, ob sie gleichwol sunsten weis gnung sein, im rechten, wann man partheien in ihren rechtfertigungen entscheiden oder sunst von rechtsachen reden soll, gar weinig undt zu zeiten nichts darzu sagen konnen undt entlich auf die gelarten scheiben, und was die sagen, das recht sey, glauben undt es darbey lassen müssen, es sey recht oder nicht..." Das für einen Laienrichter am Untergericht im Fürstentum Lüneburg geschriebene Werk wurde dann dennoch gedruckt und erwarb sich nicht nur höchster Beliebtheit, sondern wurde über die Landesgrenzen hinaus, ein sehr berühmter und anerkannter Leitfaden des Rechtsgeschäftes. Zwischen 1591 und 1732 erreichte mehr als 45 Auflagen! Da das Werk wurde 1591 (von Abraham Saur als „Breviarium juris" herausgegeben) zum ersten Mal gedruckt wurde, kann es sich hier bei der uns vorliegenden Handschrift auf keinem Fallum eine Abschrift eines gedruckten Werkes handeln! Das macht es natürlich ungemein wertvoller und ich bitte Sie, dieses zu bedenken, wenn Sie auf dieses geschichtsträchtige Werk bieten! Zu den Details: Titel: Promptuarium tam iuris civilis, quam feudalis Autor: Klammer, Balthasar Enstehungszeit/-ort: Handschrift ist datiert und signiert mit Zelle (Celle) Anno '77 (1577) Balthasar Klammer Umfang: 224 handgeschrieben Seiten (es fehlen wohl einige Seiten) Format: 20 x 17,5 cm Sprache: Lateinisch und vor allem Deutsch Erhaltung: Pergamenteinband verzogen und fleckig. Innen kaum fleckig, gebräunt, Schließen vorhanden. Alles in allem noch sehr gut erhalten. Wert: Der Wert dieser Handschrift lässt sich gar nicht genug einschätzen! Ein unwiederbringliches Stück der deutschen Rechtsliteratur! Auch kalligraphisch ein "Augenschmaus"! Ich habe Ihnen viele Bilder gemacht, damit Sie ein perfektes Bild vom Buch erhalten.Das ist ein richtiger Schatz und ich denke ein wirklicher "Leckerbissen" für den Sammler juristischer Literatur! Unikat! (Bitte beim Bieten dies bedenken!) Für Fragen stehe ich Ihnen allzeit zur Verfügung.Viel Erfolg für diese großartige Auktion! Achtung! 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Ostern 1540 wurde er Kanzler des Herzogs Ernst in Celle und behielt dieses Amt unter mehreren Fürsten bis zu seinem freiwilligen Rücktritt zugunsten seines Schwiegersohnes J. Moller 1569/70. Als Altkanzler und Rat blieb er bis zu seinem Lebensende die einflußreichste Persönlichkeit unter den Celler Räten. Für das Fürstentum Lüneburg und die Herzöge in Celle besuchte er die Reichstage 1542 und 1544 in Speyer sowie 1544/45 in Worms, wo er auch den König von Dänemark vertrat, mehrere Tagungen des Schmalkaldischen Bundes und des Niedersächsischen Kreises sowie die letzte Versammlung des Schwäbischen Bundes 1533/34 in Augsburg. In wichtigen Prozessen gegen die Städte Lüneburg und Hamburg fungierte er als fürstlicher Anwalt. Er hatte maßgeblichen Einfluß auf die landesherrliche Rechtsprechung, Verwaltungsorganisation und Religionspolitik. Daneben war er dänischer Rat von Haus aus (1538-63) und in dieser Eigenschaft anwesend auf den Hansetagen in Kopenhagen (1552 und 1553) und Odense (1560). Er handelte auch den Torgauer Vergleich zwischen Kurfürst August von Sachsen und Markgraf →Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach 1553 und den Naumburger Vertrag zwischen den sächsischen Albertinern und Ernestinern 1554 mit aus. Außerdem beriet K. eine Reihe von anderen Fürsten und verhandelte für Landgraf Philipp von Hessen auf dem Speyerer Reichstag 1544 in dem Katzenelnbogischen Erbfolgestreit, lehnte jedoch die Übernahme der hessischen Kanzlerstelle ab. Zweifellos der bedeutendste Kanzler der Celler Welfenlinie, hat er einen wichtigen Beitrag zur Rezeption des römisch-italienischen Rechts und zur Modernisierung der Verwaltung im Lüneburgischen geleistet. K. verfaßte eine 1569/70 unter dem Pseudonym Theophilus Baldanus viermal gedruckte und 1582 auf den Münchener Index gesetzte deutschsprachige Streitschrift gegen die Beschlüsse des Trienter Konzils von 1563 und 1565, für seinen als Amtshauptmann in Medingen tätigen Sohn Otto ein Rechtskompendium mit Lehn-, Zivil- und Strafrecht, das neben römisch-italienischem Zivilrecht und langobardischem Lehnrecht sowie dem Strafrecht der Carolina und des Corpus juris Canonici auch Sätze aus dem Sachsenrecht und dem heimischen Gewohnheitsrecht wie auch aus fürstlichen Ordnungen und einigen Reichskonstitutionen enthielt. Da es deutsch und leicht verständlich geschrieben war, fand es bald entgegen dem Willen K.s handschriftliche Verbreitung (mindestens 10 Handschriften) und wurde 1591 erstmals von Abraham Saur als Breviarium juris herausgegeben. Zahlreiche Ausgaben unter verschiedenen Titeln, wie etwa Promptuarium juris, Compendium juris, erschienen von verschiedenen Bearbeitern, darunter Joachim Scheplitz, Christian Praetorius und Tobias Heidenreich, in schneller Folge. Bis 1732 erlebte das Werk mehr als 45 Auflagen. Als Lehrbuch für die Studenten und Handbuch für die Verwaltungs- und Gerichtspraxis erfreute es sich großer Beliebtheit. Im Fürstentum Lüneburg ersetzte es weitgehend das fehlende Landrecht und wurde noch bis weit ins 18. Jahrhundert am Celler Oberappellationsgericht benutzt. Die kommentierte Ausgabe von Scheplitz ist auch für das Württembergische Landrecht von 1610 herangezogen worden. Quelle: Deutsche Biographie Clammer: Balthasar C. (Klammer), Rechtsgelehrter und Staatsmann, geb. zu Kaufbeuren aus der zweiten Ehe des Kaufmanns und Bürgermeisters Matthias C. († 1526) mit Elisabeth Brandenburger († 1501), starb 9. Febr. 1578. Zum geistlichen Stande bestimmt, studirte er 1520 in Ingolstadt und 1527 in Leipzig zuerst Theologie, wandte sich aber bald der Rechtswissenschaft zu, trat zur evangelischen Religion über und entsagte 1531 seiner Pfründe an U. L. Frauencapelle zu Kaufbeuren. In demselben Jahre wurde er von Landgraf Philipp dem Großmüthigen als Professor der Institutionen an die neu errichteten Universität Marburg berufen. Schon im folgenden Jahre jedoch (1532) vertauschte er die akademische mit der staatsmännischen Laufbahn und ging, nachdem er zuvor noch die juristische Licentiatenwürde erlangt hatte, nach Celle als Adlatus des braunschweig-lüneburgischen Kanzlers Johann Forster, seines Schwiegervaters, dem er nach dessen Tode in dem Kanzleramte folgte. Ein eifriger Förderer der Reformation, betheiligte er sich als Gesandter an dem [273] Bundestage zu Augsburg 1533, an den Reichstagen zu Speier 1542 und 1544, zu Worms 1545. 1554 unterzeichnete er zu Naumburg als Bevollmächtigter des Königs von Dänemark den Erbvertrag zwischen den Herzogen August und Johann Friedrich von Sachsen. Von ihm erschien im Drucke nur eine deutsche Schrift mit lateinischem Titel, die er für seinen Sohn Otto abgefaßt hatte: „Promptuarium tam iuris civilis, quam feudalis“. Ursprünglich nicht zur Veröffentlichung bestimmt, erfreute sich das Werkchen einer so außerordentlichen Beliebtheit, daß es nach dem Tode des Verfassers von verschiedenen Seiten bis ins 18. Jahrhundert sehr häufig herausgegeben, mit Zusätzen vermehrt und neu bearbeitet wurde. Die erste Ausgabe mit Allegaten und ausführlichem lateinischen Commentar veranstaltete Joachim Scheplitz, Frankfurt 1599, 2. Ausg. das. 1608 u. ö. Eine bloße Textausgabe mit hinzugefügten Belegstellen besorgte Christian Praetorius 1606, dann Frankfurt a. d. O. 1616, das. 1621 etc. Eine kürzere Bearbeitung der Scheplitz’schen Ausgabe lieferte Tobias Heidenreich unter dem Titel: Clamerus redivivus et Scheplitzius enucleatus h. e. Compendium juris tam civilis quam feudalis, Halle 1625, 2. Ausg. Schleusingen 1630 (mehrfach wieder aufgelegt durch H. L. Notar. Publ., z. B. Leipzig 1650), 3. Ausg. Alten Stettin 1663. Nur eine Wiederholung der Heidenreich’schen Bearbeitung, mit erweitertem Titel ist endlich das von Esaias Chromhard herausgegebene: Compendium juris feudalis, civilis, matrimonialis et criminalis, Erfurt 1708, aufs neue revidirt Frankfurt und Leipzig 1732. Ein handschriftliches Werk von C.: „Bericht an seinen Sohn von den vornehmsten Rechts-Fällen“, befand sich in der 1751 zu Dresden versteigerten Bibliothek des sächsischen Theologen Valentin Ernst Loescher. Quelle Wikisource esoterik,: sehr altes buch,very old and rare book, post inkunabel,incunabula,incunable,antique,antik,bibel, einband, bible, handwritten,document,dokument,manuskript,handschrift,on vellum gebunden, manoscritto,manuscrit,jews,map,pergament,pergamino,parchment,signed,codex,ancient,theologie,handschrift,manuscript.luther martin,pergament. Condition: Bitte schauen Sie in meine Beschreibung!, Einband: Gebundene Ausgabe, Region: Europa, Original/Faksimile: Original, Genre: Studium & Wissen, Sprache: Deutsch, Thema: Rechtswissenschaften, Erscheinungsjahr: 1577, Erscheinungsort: Celle, Autor: Klammer

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